Konzerne, Startups und ein Ranking als möglicher Indikator für die Zusammenarbeit

Konzerne, Startups und ein Ranking als möglicher Indikator für die ZusammenarbeitEs ist nichts ungewöhnliches mehr, dass große Unternehmen Start-Ups gründen, mit ihnen kooperieren oder sie einkaufen, um von ihnen und ihren Arbeitsweisen zu lernen und zu profitieren.

Gerade im Juli hat Mercedes angekündigt „aus dem Großkonzern soll ein Unternehmen mit Startup-Feeling und weniger Kommandostrukturen werden.“ (Horizont).

Eine Digital-Einheit im Konzern soll mit über 100 neuen Stellen dafür sorgen Bereiche für Personalisierung, kundenzentrierte digitale Services und Angebote, Data Analytics, digitale Content-Erstellung und Customer Relationship Management voranzutreiben. Hierarchien sollen flacher werden und Teams agiler. Das wünschen sich auch viele andere Unternehmen und arbeiten bereits an solchen Ideen.

So hat Bosch bereits 2013 eine Startup Plattform im eigenen Unternehmen angesiedelt. In dieser eigens gegründeten GmbH sind bislang drei Startups entstanden. (WiWo). Auch SAP richtet seit Jahren sog. „App Häuser“ ein, in denen das Unternehmen gemeinsam mit Kunden an neuen Projekten und Lösungen arbeitet.
Die Otto Group und viele andere Unternehmen, sind ebenfalls bereits bekannt dafür, Millionenbeträge in Startups zu investieren. Beispiele gibt es inzwischen wie Sand am Meer.

Strukturen, Prozesse und Denkweisen

Die zunehmende Bedeutung von Startups als Ergänzung großer Unternehmen hängt natürlich auch mit aktuellen Themen wie Digitalisierung und Transformation und weiteren zusammen. Viele Schwergewichte aus der Riege der Konzerne, mit ihren komplex gewachsenen Strukturen, Prozessen und Denkweisen tun sich schwer, wenn es darum geht ihre Geschäftsprozesse auf eine immer schnellere und digitalere Welt auszurichten.

Sie werden auch in Zukunft, unabhängig von Größe oder Branche, nach Startups Ausschau halten, die die Dinge von klein auf anders machen und stehen somit vor der Herausforderung DAS Startup zu finden.

Obligatorisch ist natürlich, dass anvisierte Startups zum eigenen Unternehmen passen und klar ist, welchen Sinn und Zweck es im oder für das Unternehmen erfüllen soll. Es existiert sicherlich eine ganze Kaskade an Möglichkeiten und Kennzahlen, um dies zu überprüfen.

Das Wachstums-Ranking als möglicher Indikator

Ein potenzieller Indikator könnte das Wachstum eines Startups sein. Wer sich hierfür interessiert, erhält die Möglichkeit sich darüber beim zweiten Gründerszene Wachstums­-Ranking zu informieren. Das Online-Magazin Gründerszene erstellt gemeinsam mit seinem Partner und Queb Mitglied KPMG eine Übersicht, um Erfolgs­-Startups und Hidden ­Champions frühzeitig  anhand vergleichbarer Daten identifizieren zu können.

Wer sich für das Gründerszene Wachstums­-Ranking interessiert, kann sich vorab bereits Informationen unter ranking.gruenderszene.de einholen. Die Bewerbungsfrist für Startups wurde gerade auf den 14.10.2016 verlängert.

Die finalen Platzierungen des Gründerszene Wachstums­-Rankings werden am 08. Dezember 2016 im Rahmen eines Gala Dinners, sowie im Gründerszene Printmagazin veröffentlicht. Am 09. Dezember 2016 wird eine 16­seitige Sonderbeilage in DIE WELT erscheinen.

Auch Queb unterstützt das Gründerszene Wachstums­-Ranking.

 

 

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