whatchado – Österreichisches Webportal hilft bei Berufswahl und Karriere

Recruiting Videos erfreuen sich nun bereits seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie gutes oder schlechtes Employer Branding mit Videos aussehen kann. In den meisten Fällen geht es bei den Videos um das Unternehmen selbst und / oder einzelne Positionen im Unternehmen.

whatchado LogoDas österreichische Web-Portal whatchado setzt mit seinen Videos schon einen Schritt vorher an: bei der Berufsauswahl.
Das Portal, dessen Zielgruppe primär Jugendliche sind, bietet eine kaum überschaubare Vielzahl an Videos mit Personen aus verschiedensten Berufen an. Ein Interview mit je sieben Fragen, beschreibt den Beruf der Person. (Was steht auf Deiner Visitenkarte? Wie schaut Dein Werdegang aus? Was ist das coolste an Deinem Job? usw.)

Übersichtliche Vielfalt

Ob Schauspieler, Taxifahrer oder Museumspädagogin, ob Lehrling oder Geschäftsführer – whatchado lässt kaum einen Beruf aus. Dabei werden zusätzlich zur jugendlichen Zielgruppe ausdrücklich auch Absolventen und Quereinsteiger angesprochen. Unter den Gesichtern in den Videos finden sich übrigens auch immer wieder prominente Sportler, Moderatoren, Schauspieler, etc.

Damit der Interessent den Überblick über die zahlreichen Videos und Berufe nicht verliert, kann er das “Interessens Matching” verwenden. Bei diesem Matchingverfahren sind 19 Fragen zu beantworten, die Aufschluss über mögliche passende Berufe geben sollen.
Dieser Matchingtest liefert tatsächlich durchaus brauchbare Ergebnisse. Auch wenn man über Vorschläge wie Opernsänger auch mal verwundert sein darf 😉

watchado matching Test

 

watchado matching Test 2

 

Darüber hinaus hat whatchado auch die Unternehmen im Blick und bietet die Produktion von Videos für und über Unternehmen an. Die fertigen Videos können dann entweder

  • in Unternehmens-CI unter einer whatchado URL,
  • auf der eigenen Karriereseite oder
  • über eine Facebook App auf der Unternehmens-Facebookpage

veröffentlicht werden.
Einige Unternehmen wie die A1 (Teil der Telekom Austria Group) und
McDonald´s aber auch kleinere Unternehmen nutzen diese “Businesspages” (auch Karrieremesse genannt) bereits.

Gemäß seiner jungen Zielgruppe nutzt whatchado von Facebook über Twitter bis hin zu Google+ und Youtube eine ganze Reihe von Social Networks zur Kommunikation. Weitere Insights gibt es auch im whatchado Blog. Folgen lohnt sich.

2011 hat das 2009 gegründete Unternehmen mit seinem Konzept den Social Impact Award (Wettbewerb für StudentInnen zum Thema Social Entrepreneurship) gewonnen und ist darüber hinaus fester Bestandteil der Initiative „Zusammen Österreich“ des österreichischen Staatssekretariats für Integration.

In folgendem Video kommt u.a. der Gründer und CEO von whatchado Ali Mahlodji zu Wort:
 

Insgesamt ist das mal ein neuer Ansatz, der schon bei der Berufswahl ansetzt. Mal sehen, wie lange es dauert, bis dieses oder ähnliche Portale auch in Deutschland Fuß fassen.

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