GigWork.de – Der erste digitale Springer-Pool für Direkt-Angestellte

 21. August 2019

GigWork.de – Der erste digitale Springer-Pool für Direkt-Angestellte
GigWork.de ist ein Startup, dass dem Trend der Gig-Economy folgt und sich derzeit (noch) auf die Vermittlung von Pflegekräften spezialisiert hat. Das Besondere daran: Das Unternehmen aus Bonn vermittelt nicht etwa Zeitarbeitskräfte oder Freelancer, sondern „befristete Direkt-Angestellte“, also auf z. B. zwei Monate begrenzte Anstellungsverhältnisse, sogenannte Gig-Jobs. GigWork selbst beschreibt sich als „erster digitaler Springer-Pool für Direkt-Angestellte“.
Neben Jobs in der Pflege hat GigWork das Portfolio bereits auf Gastronomie und Hotellerie ausgeweitet und weitere Branchen sollen folgen.

Volle Flexibilität + soziale Absicherung & Co.

Die Plattform vermittelt dabei in beide Richtungen, also für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Arbeitnehmer legen sich ein Konto mit persönlichen Angaben inklusive eines Lebenslaufs an. Anschließend haben sie die Möglichkeit sich innerhalb der Plattform auf Jobs in der bevorzugten Region zu bewerben und sogar den Zeitraum, inkl. Wochentagen oder Tageszeiten, anzugeben, zu denen sie gerne arbeiten möchten. Auf Wunsch alles anonymisiert natürlich.

Was ist GigWork? from GigWork GmbH on Vimeo.

Die Vorteile für Arbeitnehmer sind dabei erheblich, vor allem im Vergleich zu anderen Modellen. Während Zeitarbeiter für Arbeitgeber meist deutlich teurer sind als das bereits eingestellte Personal, liegen die GigWorker preislich aber häufig genau dazwischen. So scheint das Modell für alle Seiten ein gutes Geschäft zu sein. Die GigWorker werden nach Angaben der Plattform übertariflich vergütet, erhalten zudem die übliche soziale Absicherung sowie die Chance auf spätere Übernahme durch den jeweiligen Arbeitgeber. Und das bei freier Zeiteinteilung. Ein Aspekt der in unserer Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Arbeitgeber wiederum können auf der Plattform (gegen eine Gebühr) Job-Angebote für temporäre Vakanzen einstellen. Das Unternehmen bietet hierfür drei verschiedene Abo-Modelle.

Und das gibt es „alles made und hosted in Germany“, wie Gründer und Geschäftsführer Nicolai Kranz von Gigwork.de betont:

 

Gigwork Arbeitgeber

 
 

Gig-Economy als Tool gegen den Fachkräftemangel

Die Gig-Economy ist ein zunehmend bedeutsamer Bestandteil unserer Arbeitswelt. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Unternehmen darauf spezialisieren, Gig-Worker und Arbeitgeber zusammen zu bringen. Der Mangel an Fachkräften feuert diese Entwicklung an und lenkt die Aufmerksamkeit darauf, dass die Gig-Economy in Zukunft ein wichtiger Teil der Lösung des Fachkräftemangels sein könnte.

Neben unserer eigenen Queb Arbeitsgruppe „Arbeit 4.0“ sowie unserem Executive Round Table, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, haben wir auch in unserem Blog schon darüber berichtet, wie en vogue dieses flexible Arbeitsmodell ist.

Ebenso haben wir über das Schweizer Startup Talent4Gigberichtet, dass sich ebenfalls auf Talente der Gig Economy spezialisiert hat.

In unserer Veröffentlichung „NEW WORK – WIE DER MENSCH DIE ARBEIT NEU ERFINDET“ des Queb | Bundesverband für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting erfahren Sie mehr über das Thema Zukunft der Arbeit sowie die Gig-Economy.