SWR 2 Sendungsreihe - Zukunft der Arbeit

Bereits 2011 strahlte die SWR 2 Radio Akademie die Sendungsreihe “Zukunft der Arbeit” aus. In 12 Teilen, je ca. 30 Minuten lang, geht die Reihe der Frage nach wie Arbeit in Zukunft aussieht.Queb - Quality Employer Branding

Angefangen beim Büro und der Fabrik der Zukunft, beschäftigt sich die Reihe z.B. mit Themen wie Mobilität, Arbeitszeit, Personal, Lebenszeitkonto und vielen mehr.

Die Beiträge können online gehört oder zum Hören unterwegs heruntergeladen werden.
Außerdem sind die Beiträge unabhängig von einander und können auch einzeln, je nach Interesse gehört werden.

Eine Übersicht über alle 12 Beiträge findet sich HIER.

So oder so: reinhören lohnt sich!

Mitarbeiterzufriedenheit - Jobvoting.de Trendanalyse

 Jobvoting.de gehört neben kununu in Deutschland zu den größten Arbeitgeberbewertungsportalen in Deutschland. Neben den Bewertungen veröffentlicht das Unternehmen nun schon seit über einem Jahr jeden Monat eine fortlaufend aktualisierte Trendanalyse: den “Trend Mitarbeiterzufriedenheit”. Dabei werden Besucher der Seite aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Zufriedenheit ihrer aktuellen Arbeitssituation befragt.



Weil die Zahl der Befragten jeden Monat schwankt und nicht repräsentativ sein dürfte, ist die Aussagekraft des Trends natürlich begrenzt. Aber hin und wieder einen Blick auf diesen Trend zu werfen schadet sicherlich nicht!

Die Ergebnisse zum aktuellen Trend März / April findet ihr auch HIER (mit Grafik) oder HIER

Bayer Recruiting Song

Am 27.04.2012 hat Bayer seinen neuen Bayer Recruiting Song vorgestellt.

Entstanden ist das Projekt auf Basis des Flashmobs, der im August 2011 zu Ehren des 40jährigen Dienstjubiläums des Bayer Mitarbeiters Karl-Heinz Deitz, veranstaltet wurde.

Damals hatten Bayer Mitarbeiter den Song geschrieben sowie einen Flashmob mit mehreren hundert Mitarbeitern im Bayer Kasino (die Mitarbeiterkantine) organisiert. 

Schon 2011 war das Video des Flashmobs auf Youtube ein voller Erfolg und wurde im Web und in zahlreichen Printmedien vielfach gelobt. 

Der neue Recruiting Song basiert nun auf dem 2011 entstandenen Lied. Getreu dem Motto "Von Mitarbeitern für Mitarbeiter" sind alle Musiker aus dem Video Bayer Kollegen verschiedenster Bereiche. An der E-Gitarre ist der Jubilar und Hobbymusiker  Karl-Heinz Deitz aus dem Flashmob Video selbst zu sehen / hören. 

Die Aufnahmen sind zusammen mit allen beteiligten Mitarbeitern in einem Tonstudio entstanden und machen schon beim ansehen Lust auf Mehr. 

Herzlichen Glückwunsch an Bayer für dieses wirklich gelungene Video, auf dass alle Bayer Mitarbeiter zu Recht stolz sein können! 

whatchado - Österreichisches Webportal hilft bei Berufswahl und Karriere

Recruiting Videos erfreuen sich nun bereits seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie gutes oder schlechtes Employer Branding mit Videos aussehen kann. In den meisten Fällen geht es bei den Videos um das Unternehmen selbst und / oder einzelne Positionen im Unternehmen.

whatchado - Logo - Queb - Quality Employer Branding
Das österreichische Web-Portal whatchado setzt mit seinen Videos schon einen Schritt vorher an: bei der Berufsauswahl.
Das Portal, dessen Zielgruppe primär Jugendliche sind, bietet eine kaum überschaubare Vielzahl an Videos mit Personen aus verschiedensten Berufen an. Ein Interview mit je sieben Fragen, beschreibt den Beruf der Person. (Was steht auf Deiner Visitenkarte? Wie schaut Dein Werdegang aus? Was ist das coolste an Deinem Job? usw.)

Übersichtliche Vielfalt

Ob Schauspieler, Taxifahrer oder Museumspädagogin, ob Lehrling oder Geschäftsführer - whatchado lässt kaum einen Beruf aus. Dabei werden zusätzlich zur jugendlichen Zielgruppe ausdrücklich auch Absolventen und Quereinsteiger angesprochen. Unter den Gesichtern in den Videos finden sich übrigens auch immer wieder prominente Sportler, Moderatoren, Schauspieler, etc.

Damit der Interessent den Überblick über die zahlreichen Videos und Berufe nicht verliert, kann er das “Interessens Matching” verwenden. Bei diesem Matchingverfahren sind 19 Fragen zu beantworten, die Aufschluss über mögliche passende Berufe geben sollen.  
Dieser Matchingtest liefert tatsächlich durchaus brauchbare Ergebnisse. Auch wenn man über Vorschläge wie Opernsänger auch mal verwundert sein darf ;-)


Queb - Quality Employer Branding - whatchado Matching

 

Queb - Quality Employer Branding - whatchado Matching 2

Darüber hinaus hat whatchado auch die Unternehmen im Blick und bietet die Produktion von Videos für und über Unternehmen an. Die fertigen Videos können dann entweder

  • in Unternehmens-CI unter einer whatchado URL,
  • auf der eigenen Karriereseite oder
  • über eine Facebook App auf der Unternehmens-Facebookpage


veröffentlicht werden.  
Einige Unternehmen wie die A1 (Teil der Telekom Austria Group) und
McDonald´s aber auch kleinere Unternehmen nutzen diese “Businesspages” (auch Karrieremesse genannt) bereits.

Gemäß seiner jungen Zielgruppe nutzt whatchado von Facebook über Twitter bis hin zu Google+ und Youtube eine ganze Reihe von Social Networks zur Kommunikation. Weitere Insights gibt es auch im whatchado Blog. Folgen lohnt sich.

2011 hat das 2009 gegründete Unternehmen mit seinem Konzept den Social Impact Award (Wettbewerb für StudentInnen zum Thema Social Entrepreneurship) gewonnen und ist darüber hinaus fester Bestandteil der Initiative "Zusammen Österreich" des österreichischen Staatssekretariats für Integration.

In folgendem Video kommt u.a. der Gründer und CEO von whatchado Ali Mahlodji zu Wort:




Insgesamt ist das mal ein neuer Ansatz, der schon bei der Berufswahl ansetzt. Mal sehen, wie lange es dauert, bis dieses oder ähnliche Portale auch in Deutschland Fuß fassen.

Bachelorarbeit untersucht Wahrnehmung von Arbeitgeberstudien

 Eine Bachelorarbeit der Internationalen Hochschule Bad Honnef beschäftigt sich mit der “Wahrnehmung von Arbeitgeberstudien aus Sicht des Human Resources Management und von Young Professionals.”

Ziel der verfassten Bachelorarbeit ist es, die Wahrnehmung von Arbeitgeberstudien aus der Perspektive des Human Resources Management und Young Professionals zu untersuchen. Young Professionals werden hier als Studenten oder Studienabgänger mit einer beruflichen Erfahrung von bis zu fünf Jahren definiert. In diesem Zusammenhang wird zwischen Arbeitgeberrankings und Arbeitgeberstudien unterschieden.
Queb - Quality Employer Branding
Zur Erfassung der benötigten Daten wurde ein online-Fragebogen für das Human Resources Management erstellt und eine Fokusgruppe mit zehn Young Professionals Probanden durchgeführt. Stellvertretend für die Sichtweise des Human Resources Management wurden die Queb-Mitglieder zu der online- Befragung eingeladen. Innerhalb der zweiwöchigen Feldzeit wurden neun komplette Fragebögen abgeschlossen.

Ergebnis

Arbeitgeberrankings

·    Die Mehrheit der Befragten nennt Trendence und Universum als bekannte Arbeitgeberrankings. Alle befragten Unternehmen waren in der Vergangenheit bei Arbeitgeberrankings vertreten. Universum lag bei der Abfrage unmittelbar vor Trendence.

 

·    Die Befragten sehen den Vorteil von Arbeitgeberrankings in der Gewinnung von zielgruppenspezifischen Informationen, die unter anderem bei der Rekrutierung besonders hilfreich sind. Die große Mehrheit der Befragten sieht auch Vorteile in dem engen Zusammenhang zwischen Employer Branding und Arbeitgeberrankings.

 

·    Eine erhöhte Medienpräsenz oder der Anstieg von Bewerberzahlen wird im Rahmen von Arbeitgeberrankings als nicht ausschlaggebend eingestuft.

 

·    Negative Auswirkungen von Arbeitgeberrankings konnten innerhalb der gewonnenen Daten nicht festgestellt werden.



Arbeitgeberstudien

·    Bereits in der Literaturrecherche sind die erheblichen Kosten von Arbeitgeberstudien

erläutert worden. Die Befragten bestätigen, dass Arbeitgeberstudien insgesamt oder zumindest teilweise mit hohen Kosten verbunden sind. Daraus könnte sich die niedrigere Teilnahme an Arbeitgeberstudien im Vergleich zu Arbeitgeberrankings ergeben.       

·    Weitere mögliche Gründe einer geringeren Arbeitgeberstudienteilnahme könnten

finanzielle, personelle und/oder zeitliche Engpässe sein. Diese Vermutung konnte jedoch innerhalb dieser Studie nicht eindeutig bestätigt werden.

·    Ein Drittel der Beteiligten lehnt Arbeitgeberstudien aufgrund mangelnder Objektivität ab. Einige Befragte verweigern eine Arbeitgeberstudienteilnahme weil diese intern

durchgeführt werden.

·    Der zeitliche und personelle Aufwand, den das Unternehmen in die interne

Untersuchung steckt, entscheidet über den Informationsgehalt. In jedem Fall fehlen aber Informationen über konkurrierende Unternehmen, die bei einer Arbeitgeberstudie der vorgestellten Anbieter vorhanden sind.



Gemäß den ausgewerteten Ergebnissen werden die befragten Unternehmen in der Zukunft Arbeitgeberrankings gegenüber Arbeitgeberstudien vorziehen. Insgesamt ist festzuhalten, dass die Akzeptanz sowohl von Arbeitgeberrankings als auch von Arbeitgeberstudien bei den Befragten hoch ist.


Die Bachelorarbeit wurde von Samantha Rückheim unter der Aufsicht von Prof. Dr. Susanne Böhlich an der Hochschule Bad Honnef · Bonn verfasst.
Bei Interesse für tiefere Insights, kontaktieren Sie Frau Prof. Dr. Susanne Böhlich: s.boehlich@iubh.de

 

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Datum: 16.05.12